
Pressemitteilung RAL 1015 - taxinews (Ausgabe April/Mai 2010)
Taxihandbuch Robertha, jetzt in Farbe.
Am Inhalt hat sich in der neuesten Ausgabe des Berliner Taxihandbuchs von Christina Praus wenig geändert.
Geldautomaten, Unterkünfte, Veranstaltungsorte – sortiert nach allen möglichen Gesichtspunkten -, Dienstsitze aller
Art, Rettungsstellen und Polizeireviere sind auf den aktuellen Stand gebracht (Januar 2010).
Ganz hinten gibt es Formulare: ein Schuldschein für zahlungsunfähige Fahrgäste, zwei Merkhilfen zur Fahndung nach
zahlungsunwilligen und abgehauenen Fahrgästen. Außerdem sind enthalten: Auszüge aus dem Bußgeldkatalog, eine Liste
der stationären Blitzer in Berlin und Umgebung, eine Entfernungstabelle zur Fahrpreisermittlung für Fernfahrten, eine
Übersichtskarte der Berliner Bezirke und Ortsteile und eine Karte des Pflichtfahrgebiets für Berliner Taxen ab SXF.
Auf redaktionelle Wortbeiträge wurde ganz verzichtet. Die wesentliche Neuerung besteht darin, dass Robertha jetzt in
Farbe gedruckt ist.
Ein paar bunte Bilder zur Illustration und einige Anzeigen beruhigen das Auge. Auch in den Text ist
Farbigkeit eingezogen. Die Hauptstichworte kommen durchgehend in Blau daher, andere Kategorien in Rot, Grün und Grau.
Als Schrifttype wird eine eng laufende Grotesk in allen möglichen Schnitten verwendet. Fett, halbfett, schmal, kursiv,
mehrere Farben – die Systematik dieses typografischen Feuerwerks erschließt sich dem flüchtigen Leser nicht auf den
ersten Blick. Ein erklärender Hinweis zur Benutzung wäre hilfreich gewesen.
Die Bemühungen um Lesbarkeit verdienen Anerkennung. Der zweispaltige Seitenaufbau ist sehr förderlich. Die
Gestalter anderer Kompendien ähnlicher Art machen sich um solche Dinge überhaupt keinen Kopf. Der Kaupert,
zum Beispiel, ist durchgehend in feinster Perlschrift gedruckt, durchsetzt mit wüsten Abkürzungen, nur aufgelockert
durch ein paar Piktogramme. Einzig die Hauptstichwörter sind fett hervorgehoben. Spätestens nach der dritten Zeile
flimmert es dem Leser vor Augen.
Für die schnelle Verfügbarkeit gewaltiger Informationsmengen ist die Buchform eigentlich ein Auslaufmodell. Computer
können das besser.
Bis die in allen Taxen einsatzbereit sind, gehört das Berliner Taxihandbuch Robertha immer noch in jedes Handschuhfach.
Vom Format her passt es da gut rein. Es ist nur unwesentlich größer als ein Quittungsblock.
Es kostet immer noch lächerliche 4,90 €. Man bekommt es unter anderem am Kiosk in TXL, bei der WBT in der Genthiner
Strasse und bei TE-Taxiteile in der Forckenbeckstraße.
Wilfried Hochfeld
Pressemitteilung RAL 1015 - taxinews (Ausgabe März/April 2008)
Robertha, das Nachschlagewerk für alle Berliner Taxifahrer, ist jetzt in dritter aktualisierter und verbesserter
Auflage heraus gekommen. Es steht wieder alles drin, was Berlin an ansteuerbaren Adressen zu bieten hat: Geldautomaten,
Unterkünfte, Ausgehadressen und manches Andere, sortiert nach Alphabet, Bezirk oder Geschmacksrichtung, je nach dem.
Die Fülle der gesammelten Informationen ist noch umfangreicher geworden. Der Findefaktor hat nicht darunter gelitten.
Durch ein verbessertes Layout ist das Ganze recht übersichtlich geblieben. Die Schrift ist kleiner, enger und besser
lesbar geworden. Das Format des Handbuchs ist handschuhfachfreundlich gleich geblieben bei gestiegenem Informationsgehalt.
Sogar ein paar Bilder, Witze und Anzeigen haben noch Platz gefunden.
Als Lebenshilfe für den geplagten Kutscher ist in der Neuauflage diesmal der Text eines Verkehrspsychologen mit dem
Titel „Kutscher trifft Psycho“ enthalten. Darin werden Tipps zum Verständnis und zum angemessenen Umgang
mit seltsamen Fahrgästen gegeben. Der Autor gehört einer psychologischen Lehrmeinung an, die ohne Couch und
Anleihen aus der griechischen Mythologie auskommt. Die klassische Gesprächseröffnung, frei nach Woody Allen:
„Sie sind also ganz normal – wollen Ihre Mutter heiraten und Ihren Vater umbringen...“ kommt nicht vor. Der in Form eines
kleinen Selbsttests gefasste Artikel ist für den normal begabten Taxifahrer mit der Fähigkeit zur Reflexion sicher
ganz hilfreich und erhellend. Was jedoch passieren kann, wenn ein seltsamer Fahrgast an einen seltsamen Taxifahrer gerät,
die beide noch nie etwas von den Segnungen der klientenzentrierten Gesprächstherapie erfahren haben, bleibt der Phantasie
des Lesers überlassen.
Ein weiterer Textbeitrag über das Verhalten nach einem Verkehrsunfall enthält lauter Allgemeingut, das jeder
Taxifahrer auch ohne Robertha beherrschen sollte. Aber selbst einfachste Handlungsanweisungen kann man wohl nicht oft
genug zum Besten geben. Die Seite mit den sonstigen Adressen und Taxischulen ist stark verbesserungswürdig in Sachen
Vollständigkeit und Aktualität.
Robertha, das Berliner Taxihandbuch, gehört auch in seiner Ausgabe 2008 wieder in jedes Taxi. Die 4,90 € seines
Preises ist es jeden Cent wert. Zu kaufen ist es an vielen Brennpunkten des Berliner Taxiwesens.
Wilfried Hochfeld
Pressemitteilung RAL1015 (Ausgabe April/Mai 2007)
Soeben ist das Berliner Taxihandbuch Robertha in aktualisierter, überarbeiteter Neuauflage für das Jahr 2007
erschienen.
Das "Rollende Berliner Taxihandbuch", dessen Ausgabe 2007 im Untertitel nur noch Berliner Taxihandbuch
heißt, ist im Format kleiner geworden, dafür aber dicker. Es passt jetzt besser ins Handschuhfach. Die Verlegerin,
Herausgeberin und Autorin Christina Praus und ihre Helfer haben ihre Ankündigung wahr gemacht, dieses für Taxifahrer
unentbehrliche Standardwerk periodisch zu aktualisieren und neu herauszubringen.
Was steht drin?
Die Ortsteile der neu geordneten Bezirke (neu), die Standorte von Geldautomaten, Adressen von Unterkünften
in Berlin und Umgebung, Ausgehadressen/Veranstaltungsorte, Bühnen, Kinos, Museen und Sehenswürdigkeiten, Adressen
zum Essen gehen, sortiert nach Nationalität der Küche von afrikanisch bis zypriotisch und sortiert nach anderen
Besonderheiten, wie alkoholfrei, vegetarisch, am Wasser oder mit Kamit, Lustadressen, Adressen zum Tanzen gehen, sortiert
nach Wochentagen, an denen sie geöffnet sind, eine Rubrik "nach Ladenschluss", die Botschaften aller Herren
Länder, die Landesvertretungen, die Gerichte und Knäste, Firmenstandorte, Kantinen, eine kurze Entfernungsliste
für die Kalkulation von Fernfahrten, die fest installierten Blitzer, ein Auszug aus dem Bußgeldkatalog, ein kurzer
Veranstaltungskalender für 2007, die Krankenhäuser und 1.-Hilfestellen, ein paar Notfalltelefonnummern, Formulare
für Notizen nach einem Überfall und Schuldschein für zahlungsunfähige Fahrgäste und zu guter Letzt
die Polizeiwachen.
Der Adressenteil ist umfangreicher und differenzierter geworden. Die Lebenshilfe für Taxifahrer in Form kurzer Texte
und die Halteplatzliste sind nicht in der Neuauflage übernommen worden. Schadet nichts. Das lernt jeder Kutscher im
Funkkurs oder von seinem Chef.
Der praktische Nährwet von Robertha, dem Berliner Taxihandbuch, ist unbezahlbar. Trotzdem kostet es nur 4,90 €.
Zu kaufen gibt es Robertha in den Geschäftsstellen der beiden Gewerbevertretungen, an weiteren Brennpunkten des Berliner
Taxigewerbes und in vielen größeren Taxibetrieben. Den vollständigen Händlernachweis gibt es unter
www.taxihandbuch.com.
Wilfried Hochfeld
Pressemitteilung RAL 1015 - taxinews
Der Titel sieht etwas gequält aus, macht aber Sinn. Rollendes Berliner Taxihandbuch lautet die Langversion
des Kunstwortes.
Das Buch enthält die Standorte der Berliner Geldautomaten, Unterkünfte von Jugendherbergen bis Luxushotel
(auch Umland), Veranstaltungsorte von Freizeitheim bis Deutschlandhalle und Krankenhäuser von Privatklinik bis
Bettenburg. Unter der Rubrik "Tanzen gehen" sind die entsprechenden Clubs und Discos extra noch einmal nach
Wochentage, an denen sie offen haben, sortiert. Außerdem stehen die Taxihalteplätze drin mit Datenfunkkennung
und Funkkanal der etablierten Funkgesellschaften. Die Telefonnummern der Säulen (falls vorhanden) sind nicht
erwähnt. Das Buch ist für Taxifahrer, nicht für Fahrgäste.
Zur schnellen Preisbestimmung für Fernfahrten gibt es eine Entfernungsliste, sortiert von Aachen bis Zwickau mit
kurzer Wegangabe. Unter "Sonstiges" enthält das Buch Hinweise auf Berliner Blitzampeln und in kurzen Texten
Lebenshilfe für Taxifahrer, wie den Umgang mit Fundsachen, geschriebene und ungeschriebene Gesetze unter Taxikollegen
und ein paar Bemerkungen zum Thema Kopfgeldzahlungen gewisser "Clubs" an Kutscher.
Ganz zum Schluss gibt es praktische Erste Hilfe für unschöne Vorfälle mit Fahrgästen. Tipps zum
Verhalten, Notfallrufnummern, Polizeiwachen, Erste-Hilfe-Stationen mit kleinem Lageplan, Vordrucke für
Personenbeschreibungen bei Überfall und Schuldschein für zahlungsunfähige Fahrgäste.
Das Ganze hat die Autorin Christina Praus in akribischer Kleinarbeit und unter "grandioser Mitarbeit", wie
sie in der Danksagung schreibt, in übersichtliche, für Taxifahrer brauchbare Form gebracht. Was für eine
Heidenarbeit es gewesen sein muss, ist garnicht zu ermessen.
Das Werk gibt es für lächerliche 4,80 Euro an ausgewählten Stellen zu kaufen. Das gehört in jedes Taxi. Zum Leidwesen aller Taxifahrer ändern Clubs, Hotels und Krankenhäuser alle naselang ihre Daseinsform. Deshalb plant Frau Praus alle zwei Jahre eine Neuausgabe. Wir wünschen ihr und ihren Helfern, dass sie die Recherche der Vergnügungsstätten mit ein wenig Eigenvergnügen verbinden können und dass das Werk als "der Praus" - oder besser - "die Praus" in die Literaturgeschichte eingeht.
